Montag, 18. Januar 2010
Eine Stadt in Vorbereitung für Olympia
Noch 25 Tage bis zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2010. Es ist aufregend, zumindest für diejenigen, die sich dafür begeistern können. Ein Blick aus unserem Fenster zeigt uns deutlich, dass sich Vancouver große Mühe gibt, die Stadt in ein kleines Olympia-Land zu verwandeln. Noch sind die Fassaden nicht ganz fertig, aber auch beim Halbzeitstand kann man erkennen, worum es geht.
Andere Fassaden erstrahlen schon seit Monaten im olympischen Glanz. Die Hudson Bay Company macht zum Beispiel großflächig Werbung für den Olympic Superstore, der im Kaufhaus eine halbe Etage einnimmt.
Andere Gebäude/Baustellen werden weniger konsumerorientiert beworben, sondern bestärken eher den Lokalpatriotismus.
Eines der ganz großen Projekte der Stadt scheint mittlerweile auch fast abgeschlossen zu sein: das olympische Dorf (im Hintergrund). (Leider sind alle Zufahrten und Fußwege momentan für das normale Volk gesperrt, daher muss ein Foto aus der Entfernung herhalten.)
Läuft man die Straßen rund um die Austragungsorte in der Stadt entlang entgeht dem geschulten Auge allerdings nicht, dass es noch viel zu tun gibt, bis sich Millionen Touristen ein eigenes (möglichst positives) Bild von der Stadt machen und die Sportler anfeuern und bejubeln können.
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