Sonntag, 30. September 2007

Gruß der Woche

Der Gruß der Woche geht an Y.N....
Alles alles Liebe zum Geburtstag meine Maus!!!
Lass dich aus der Ferne mal drücken und dich vor Ort gefälligst anständig feiern!

Montag, 24. September 2007

Spelunking auf der Insel

Das vergangene Wochenende habe ich mal wieder auf Vancouver Island verbracht. Bowser, ein kleines, verschlafenes Nest an der Ostküste, war das Ziel. Kost und Logie war frei, da die liebe Verwandtschaft dort ein Haus hat. Optimal. Der Weg ins 151-Seelen-Dorf sah so aus: jede Menge Natur, die mich immer wieder aufs Neue vom Hocker haut.
Der Samstag wurde sinnvoll für eine kleine Tour entlang der Küste genutzt. Ein paar wunderschöne Fleckchen Erde findet man dort. Super ruhig und friedlich, und nach einer anstrengenden Woche genau das Richtige. Für die Bildung haben wir natürlich auch was getan und uns eine Lachsbrutanstalt angesehen.In diesem Bach schwimmen die mitunter über einen Meter langen Lachse fröhlich und frei herum, bis die Schleuse (hier im Hintergrund) aufgeht. Da sich die Damen und Herren in freier Natur leider nicht immer in gewohnter Umgebung fortpflanzen können, hat der Mensch diese Brutanstalten geschaffen, um die Anzahl Lachse ohne äußere Einflüsse und Gefahren zu erhöhen.Das hier ist ein Becken, voll mit Lachsen, die bereits gelaicht haben und nun versuchen, durch einen tollkühnen Sprung das "rettende Ufer" zu erreichen und dem Becken zu entkommen. Nützt ja aber ooch nüscht...an Land kann man als Fisch ja eher schlecht atmen...Teil 2 der Bildungsreise hieß "spelunking" oder auch "caving". Übersetzt heißt das soviel wie "wie ziehen uns mal alte Klamotten an, setzen uns einen Helm auf und kriechen in stockdunklen Höhlen herum, die nur mit den eigenen kleinen Helmlampen ausgeleuchtet werden. Von unserer 3-Stunden-Tour kommen hier mal ein paar Eindrücke.
Nach 20 Minuten bergauf hiken kamen wir an den Eingang zur Höhle.Freiwillige vor!...und man hat nicht wirklich viel gesehen, steigt aber dennoch hinab in die Tiefe...An einem unserer Stops stand ein Buddah aus Calcit. Calcit-Formationen wachsen knapp 3 cm in 100 Jahren. Man kann sich also ausrechnen, wie alt das Gestein in diesen Höhlen ist. Sehr beeindruckend.
Wasser rinnt über das Gestein und lagert seine Metalle und sonstige Materialien in dessen Poren ab, und so entstehen dann die interessantesten Gebilde. Wenn man die anfasst, zerstört man sie, da man durch die kleinste Berührung die Poren verstopft und sich nix mehr ablagern kann.Dank soviel neu erlangtem Wissen ist man gutgelaunt und bereit, noch weitere Höhlen zu erkunden.
...Man schlägt sich bei konstanten 8 Grad Celsius bereitwillig durch enge Schluchten...
...und klettert mutig die Felswände hoch...
Nach 3 Stunden waren wir alle ziemlich knülle aber um eine tolle Erfahrung reicher...hier noch ein Gruppenbild aller Teilnehmer.

Montag, 17. September 2007

Ein lustiger Haufen

Heute möchte ich euch mal noch einige meiner neu gewonnenen Bekanntschaften vorstellen.
V.l.n.r.: Peter (Schweden), Satoko (Japan), Glenn (Philippinen)...

...Mahmoud (Lybien), ich in der Mitte, Ralf (Deutschland)...
Wir waren das ein oder andere Mal zusammen unterwegs und hatten jedes Mal richtig Spaß.

Beim letzten Mal haben wir uns nach dem Beachvolleyball Spielen mit einem Besuch beim Italiener belohnt. Hier der Beweis.Keiner von uns hat diese Portionen geschafft, aber Einpacken und Mitnehmen ist ja hier (Gott sei Dank) nicht ungewöhnlich...und so hat man am nächsten Tag noch ein leckeres Mittagessen.



Freitag, 14. September 2007

Kaum isse da...

...isse leider auch schon wieder weg...Die Josi fliegt morgen nach 2 Wochen in Vancouver leider wieder heim. Heute stand deshalb noch ein gemeinsamer Abend auf dem Programm. Es gab feste Nahrung und leckere Getränke im Sammy J. Peppers auf Granville Island...Schön war´s!

Montag, 10. September 2007

Tradition und Moderne

Ein Sonntagsspaziergang kann bei so tollem Wetter echt viel Spaß machen...und über mehrere Stunden ausgedehnt werden. Erklärtes Ziel war Chinatown. Also hieß es, bequeme Schuhe anziehen, die gute Laune, eine Flasche Wasser und die Kamera einpacken und los! Der Weg führte von der Davie Street durch die kleinen Seitenstraßen auf die Robson Street und von dort aus gen Chinatown. Alles in allem hat man dieses Ziel nach 45 Minuten erreicht.
Die Straßenschilder sind auf einmal zweisprachig - sowohl an den Laternen......als auch auf dem Fußweg...Nach diesem Herren hier wurde ein kleiner, aber sehr hübsch angelegter Park mit einem Koi-Karpfenteich inmitten der Großestadtoase benannt. Ein bissel Kultur muss schließlich auch mal sein. ;-)Im Park, d.h., im Schatten, konnte ich meine Gesichtszüge endlich ein wenig entspannen. Das ewige in die Sonne blinzeln ist auf Dauer dann doch anstrengend. Aber ich will ja nicht klagen, sondern Klärchen lieber für so einen sonnigen Spätsommer danken. ;-)
Nach der Entspannung im Park ging es ab ins traditionelle Chinatown, mit all seinen hübschen Gebäuden... ...den vielen Gassen mit zahlreichen kleinen Läden und Ständen.Käuflich erwerben kann man hier allerlei Obst, Gemüse, Wurzeln, Nüsse, etc...Allerdings habe ich als Durchschnittseuropäer hier eher Schwierigkeiten mit der Identifizierung der einzelnen Waren. Die chinesische Beschreibung hilft an dieser Stelle leider auch nicht weiter.Ha, das hier kann ich erkennen! Das sind bzw. waren einmal Enten, ;-)Natürlich gab es auch Fisch. In der frischen Variante... ...oder auch in getrockneter Ausführung. Den Geruch dazu kann sich sicherlich jeder von euch vorstellen. Naja, und getrocknete Echse am Stock gab es auch. Allerdings ist das nicht ganz so nach meinem Geschmack.Nach so viel Tradition ging es dann wieder in die etwas modernere Welt. Wir sind also von Chinatown nach Gastown gelaufen. Hier mal die Erläuterung, was es mit Gastown auf sich hat. (Quelle: Wikipedia)
Gastown ist ein historischer Stadtteil im Zentrum Vancouvers. Der Name stammt vom britischen Siedler John „Gassy Jack“ Deighton, der hier 1867 das erste Lokal eröffnete. Das berühmteste Wahrzeichen des Stadtteils ist eine Dampfuhr. Der Ort wuchs rasch als sich eine Sägemühle und ein Seehafen ansiedelten. Schnell wurde es ein Handels- und Finanzzentrum.
Am 6. April 1886 erhielt Gastown die Stadtrechte und wurde zur „City of Vancouver“. Nur zwei Monate später, im Juni 1886 wurde die Stadt Opfer des großen Feuers von Vancouver, das in Gastown nur zwei Gebäude überstanden. Es dauerte bis in die 1920er Jahre bevor der Ort wieder ganz aufgebaut war.
In einer der kleineren Nebenstraßen hatte Red Bull zur Skaterparty geladen und es gab allerlei RedBull und Skater. ;-)
Läuft man ein Stück weiter kommt man an die virtuelle Grenze von Gastown und Coal Harbour. Ältere, aber auch viele moderne Gebäude prägen hier das Bild. Das hier ist das Gebäude, in dem die SeaBus Station zu finden ist. Der SeaBus ist eine Art Fähre, die Downtown mit Nord-Vancouver verbindet.Blick auf Canada Place. Gerade ankert hier die Norwegian Sea, ein ziemlich beeindruckendes Kreuzfahrtschiff.Das hier ist der Güterbahnhof und der Frachthafen Vancouvers. Hier kommen die Container an.Das ist das Gebäude, in welchem die meistgelesene Zeitung British Columbias beherbergt ist, The Province.
...Canada Place aus nächster Nähe...
...und hier die Norwegian Sea noch mal aus der Nähe...Leider hat an dieser Stelle die Batterie meiner Kamera schlapp gemacht, sonst gäbe es noch mehr Bilder. :-(
Das war also mein Sonntagsspaziergang durch die Stadt. Hat echt Spaß gemacht und man entdeckt doch immer wieder Neues, was man vorher gar nicht bemerkt hat.

Und das hier wollte ich euch auch noch zeigen. Läuft wohl unter dem Motto "Religiöse Bekehrung einmal anders". Man nehme: einen MiniVan und tausende Fotos, die man zu einer riesigen Collage zusammenbastelt, mit der man dann das Auto beklebt. Und dann parke man das Gefährt an einem hochfrequentierten Ort in der Stadt. Irre, wenn ihr mich fragt...aber schließlich hat ja jeder so seine Hobbies. ;-)