Samstag, 23. Februar 2008

Mit Essen spielt man nicht...

...oder doch???

Wohltätigkeitsaktionen gehören hier in der Stadt zum Alltag. Immer wieder rufen Firmen zu Lebensmittelspenden auf, um den Bedürftigen zu helfen.
Die an diesem Wochenende stattfindende Spendenaktion heißt "Canstruction" und ist mit einem Wettbewerb verbunden. Die Aufgabe für die Teilnehmer: aus den gespendeten Dosen, Müslipackungen und sonstigen Lebensmitteln eine Skulptur zu bauen. Das kreativste Team gewinnt.
Hier mal die schönsten Exemplare:
Das letzte Foto zeigt das Werk von Renés Firma (PCL), die sich für die Darstellung einer Druckerrolle entschieden hat.
Alles aus Dosen und Reisbeuteln und anderen verpackten Lebensmitteln aus dem Supermarkt.
Eine schöne Idee!

Dienstag, 19. Februar 2008

Alles hat ein Ende...

...aber auch ein Ende kann man ja schön gestalten...
Ich habe mich daher noch mal von meiner besten Seite gezeigt, meine Reiseführerqualitäten ausgepackt und mich zusammen mit den Jungs zum Sonntag Morgen um 6 Uhr aus den Federn gequält. Reiseziel: die Insel. Wir hatten viel vor und mussten daher mächtig Gas geben.Die Fährfahrt von Tsawwassen nach Victoria war schön. Meine Stoßgebete für schönes Wetter wurden erhört und so ließ sich der Tag gut an.Es war allerdings eine echte Herausforderung, die Jungs ohne Kamera vor dem Gesicht im Bild festzuhalten. ;-) Echte Touris halt! Es sei ihnen verziehen.

Schließlich sind sie ja auch für den ein oder anderen Schnappschuss verantwortlich. Und zur allgemeinen Unterhaltung wurden wir auch noch Zeuge einer "Mann über Bord"-Notfallübung. Sehr interessant und im Ernstfall hoffentlich lebensrettend.
Das musst ich natürlich auch fotografisch festhalten. (Ganz tief im Inneren bin ich ja auch noch ein Touri.) Erster Stopp auf der Insel war Victoria, die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Der ein oder andere von uns konnte allerdings auch schon zur frühen Stunde die ersten Müdigkeitsanzeichen nicht mehr verbergen.
Die Jungs haben nach langem Suchen dann doch noch einen echten kanadischen Bären zu Gesicht bekommen, das ermuntert zum Durchhalten.
Victoria war damit abgehakt und es ging es gleich weiter zum nächsten Etappenziel. Auf dem Trans-Canada Highway (Highway #1) sind wir von Victoria in Richtung Norden aufgebrochen. Wie es sich für echte Urlauber gehört, wurde natürlich am Aussichtspunkt angehalten. Der Blick war traumhaft - wie sich das für einen gelungen Ausflug gehört . Nächster Halt: Chemainus.
Ein kleines verschlafenes Städtchen, berühmt für seine zahlreichen Wandmalereien (in der Landessprache "Murals" genannt).
Leider war das Nest noch im Winterschlafmodus, viele Geschäfte waren geschlossen und so waren wir die meiste Zeit "mutterseelen zu viert" auf der Straße. Nicht viel los hier, daher haben wir uns nicht allzu lange aufgehalten.
Von Chemainus aus ging es nach Nanaimo- natürlich auch hier nicht ohne die obligatorischen Fotos.
Trotz extremer Müdigkeit und Erschöpfung von der ganzen Woche haben wir uns im Pub mit Aussicht gegen Kaffee und für Cider entschieden, bevor wir in Duke Point wieder die Fähre gen Vancouver bestiegen haben.
Eine schöne und für die beiden tapferen Touristen erlebnisreiche Woche ging mit diesem Ausflug zu Ende. Aber mir wurde schon angedroht, dass man wieder kommt. Hatte ich schon erwähnt, dass ich leere Versprechungen doof finde???



Samstag, 16. Februar 2008

Meine Touris und ich auf Tour

Dieser Blogeintrag ist ganz meinen beiden Besuchern gewidmet, die sich seit Montag wacker schlagen und viel mitgemacht haben. Ich musste leider die ganze Woche arbeiten, aber das Wochenende gehört uns! Freitag Abend ging es los...
Wir waren bei der 3D Show von einem U2 Konzert. Sensationell- so nah waren wir noch nie an Bono dran. Wirklich sehr empfehlenswert! Schon alleine wegen der tollen Brillen. ;-) Natürlich gab es auch an diesem Abend noch das obligatorische Foto vor der Olympia-Uhr. Der Countdown läuft. In knapp 2 Jahren geht es los!Am heutigen Samstag haben wir uns gegen Laufen und für´s Autofahren entschieden. Erste Tagesetappe war die Lynn Canyon Suspension Bridge.
Die Jungs hatten Spaß, glaube ich, und haben das Ding schön geschaukelt.
Danach ging es auf zur zweiten Etappe- es ging nach Whistler. Unterwegs haben wir noch den ein oder anderen Aussichtspunkt mitgenommen und schöne Fotos gemacht...
...und da sind wir...Whistler... ein Traum...In Whistler angekommen gab es erstmal Getränke und was zwischen die Kiemen...
Dann sind wir noch ein bissel im Dorf spazieren...
...und viiiiiiel Schnee gab es dort oben auch...

Und die Abhängigkeit vom Starbucks-Kaffee ist bei den Jungs schon nach 6 Tagen hier unübersehbar. ;-) Ein schöner Tag geht zu Ende. Aber morgen geht es weiter- Vancouver Island wartet!

Montag, 11. Februar 2008

...and the winner is...

...in diesem Fall muss es heißen: "...and the winners are": Jörg (links im Bild) und André (rechts im Bild)! Mein allererster Besuch ist da!!!
Während die beiden ihren Jetlag ausschlafen liege ich auf der Luma im Wohnzimmer und freue mich, dass ich endlich Besuch aus Deutschland (bzw. der Schweiz) bei mir begrüßen durfte.
Auf eine schöne Woche mit hoffentlich allerlei schönen Erlebnissen.
Jungs- schön, dass ihr da seid!

Sonntag, 10. Februar 2008

Happy New Year

Nee, ich hab Silvester nicht verpasst! Aber seit dem 7. Februar leben wir nach chinesischer Tradition im Jahr der Ratte und heute wurde das chinesische Neujahr feierlich mit einer Parade durch Chinatown begrüßt. Happy new year!
Neben zahlreichen Vereinen, der Polizeiband, Vancouver´s Feuerwehrmännern, Kriegsveteranen, Ureinwohnern und vielen anderen durfte natürlich Vancouvers Major Sam Sullivan nicht fehlen. (Seine politischen Machenschaften sind allerdings nicht jedermanns Sache und so polarisiert er die Bevölkerung.)
Für die olympischen Sommerspiele in Peking in diesem Jahr wurde natürlich auch kräftig die Werbetrommel gerührt. Die Maskottchen finde ich allerdings ähnlich gewöhnungsbedürftig wie die der kanadischen Winterspiele 2010.
Zu Beginn der Parade wurden die bösen Geister mittels lauter Geräusche vertrieben. Hilfsmittel: Blitzknaller. Ein Highlight der jährlichen Veranstaltung ist der Drachentanz. Die Menschen im alten China glaubten, dass sie durch die Drachen ihre Wünsche und Bitten zu den Göttern tragen könnten.Traditionell haben daher viele Geschäfte am Eingang Salatköpfe aufgehängt. Die (chinesische) Tradition besagt, dass der Drachen diese Salatköpfe frisst und dem Laden und den Betreibern damit Glück und Wohlstand für das neue Jahr beschert.
Leider haben wir dieses Highlight nicht mehr miterlebt, weil wir vor dem einsetzenden strömenden Regen doch lieber ins Trockene geflüchtet sind. Traditionsbewusst sieht anders aus. Aber ich bin ja auch kein Chinese! ;-)