Montag, 11. Januar 2010

Die Rückkehr von Владимир Ильич Ленин

Kunst ist ja bekanntlich ein sehr dehnbarer Begriff. Im Rahmen der Vancouver Biennale gibt es das ein oder andere Ausstellungsstück, das sich leider meinem Verständnis entzieht. Und ich meine das ernst: ich verstehe es nicht! Hier also das neueste Gesprächsthema:
Ja, ihr seht richtig! Es ist eine übergroße Statue von Lenin. Und weil´s so schön ist, gibt es noch einen kleinen Mao Zedong obendrauf. Wortwörtlich! Aber damit nicht genug, Mao ist in dieser Darstellung weiblich und hält eine Balancierstange. Erklärung der Künstler zu ihrem Werk namens "Fräulein Mao versucht, auf dem Kopf von Lenin zu balancieren": "We wanted to portray him as a human being, a regular person confessing for the wrongs he's committed."
Verstehe wer will. Ich jedenfalls nicht.
Wie es scheint, bin ich da auch nicht die Einzige (sehr beruhigend), denn diese Installation ist in Richmond Stadtgespräch und die Meinungen sind kontrovers. Die Künstler haben also ihr Ziel erreicht. Ich bin mal gespannt, was noch so kommt.
Vielleicht sollte ich einen Karrierewechsel in Betracht ziehen?!?

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