Sonntag, 29. November 2009

Movember (the month formerly known as November)

Jedes Jahr im November gibt es hier eine ganz spezielle Tradition. Im 11. Monat des Jahres lässt ein Großteil der männlichen Bevölkerung die Gesichtsbehaarung wild sprießen. Vor allem der Schnauzbart kann in allen Formen bestaunt werden. Hier mal zwei sehr kreative Beispiele. (Anmerkung der Redaktion: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht gewollt.)
Der lustig-wilde Bartwuchs hat natürlich einen seriösen Hintergrund:

Movember (Kofferwort aus dem engl. moustache ("Oberlippenbart") und November) bezeichnet eine aus Australien stammende Art des Fundraising, bei der sich jährlich im November Männer Oberlippenbärte wachsen lassen, um während des Monats Spenden zugunsten der Erforschung und Vorbeugung von Prostatakrebs und anderen Gesundheitsproblemen von Männern zu sammeln. „Movember“ ist als Stiftung organisiert, die in derzeit sieben Ländern die Novemberaktion koordiniert und Spenden an nationale Forschungseinrichtungen weiterleitet. 2008 nahmen mehr als 170.000 Männer an „Movember“ teil, und sammelten Spenden in Höhe von knapp 15 Mio. $. (Quelle: Wikipedia)

Ist doch eine tolle Sache. Wenn es nur nicht so unvorteilhaft aussehen würde... ;-)

Donnerstag, 26. November 2009

Aua!

Heute einer aus der Rubrik: "Dinge, die die Welt nicht braucht"

Habt ihr euch schon mal die Handinnenfläche mit kochender Tomatensoße übergossen? Nein? Warum auch? So etwas passiert ja nur Schusseln, und damit lag ich ja schon mal 100%ig in der Zielgruppe. Die blubbernde Soße hat sich also schön über meine Hand verteilt. Kaltes Wasser und Eispack für eine Stunde haben die Schmerzen leider nicht wesentlich gemildert. Eine Schmerztablette später versuche ich jetzt, wenigstens die Blasenbildung mittels Aloe-Gel für Brandwunden aus der Apotheke zu verhindern... (Anmerkung der Redaktion: Nicht zur Nachahmung empfohlen!)

Sonntag, 22. November 2009

Fine dining

Trübe Herbsttage lässt man am besten bei leckerem Essen in angenehmer Atmosphäre, sehr netter Gesellschaft und dem ein oder anderen Glas Wein ausklingen. Im Coast Restaurant endete dieser eher lahme Sonntag mit einem richtig schönen Abend. Sollte man viel öfter machen. ;-)

Donnerstag, 19. November 2009

Jann Arden

Während ihrer gut zweistündigen Show gestern Abend hat sie das Publikum im Queen Elizabeth Theatre mehrmals zu Tränen gerührt- vor Lachen! :-) Jann Arden ist nicht nur eine tolle Sängerin, sondern auch eine sehr humorvolle Person. Mit kleinen Anekdoten aus ihrem Privatleben und mit interaktiven Gesprächen mit dem Publikum wurden unsere Lachmuskeln stark beansprucht. Jann Arden versteht es, ihr Publikum bei Laune zu halten - komödiantisch, aber vor allem musikalisch - und dafür wurde sie gestern Abend auch endlich offiziell ausgezeichnet: mit der Aufnahme in die Rock´n´Roll Hall of Fame.

Donnerstag, 12. November 2009

Kaffeeklatsch in Whistler

Dass die Sachsen gerne reisen ist bekannt. Und wenn sie dann schon mal in der Gegend sind, ist ein Kaffeeklatsch natürlich Pflicht. Gesagt, getan- und zwar in Whistler. Mit wem? Mit Herrn I.!

Die Skisaison wird erst am Wochenende eröffnet, auf die Piste konnten wir daher leider nicht. Also haben wir uns wenigstens passiv am sportlichen Geschehen beteiligt und uns in der Rolle des Zuschauers geübt. Und das hier haben wir gesehen:

Ich habe einen völlig neuen Respekt für´s Rodeln, seit die mit knapp 150 km/h an mir vorbeigerast sind... Absolut irre!

Montag, 2. November 2009

Beim Angeln

Noch bis vor Kurzem war ich nur Schaulustige, aber neuerdings greife ich gelegentlich auch mal selbst zur Rute. Heute hatte ich auch endlich mit viel Anfängerglück meinen ersten Fisch an der Angel. Wer genau hinsieht, kann ihn auch ein paar Mal springen sehen. Ein fetter Lachs. Mmmhhh - mir lief schon das Wasser im Mund zusammen, aber leider hat er sich angesichts der drohenden Bratpfanne letztenendes doch noch vom Haken gezappelt. Beim nächsten Mal erwisch ich ihn aber!!! ;-)

Olympia hautnah

Wer hätte gedacht, dass das olympische Feuer einem quasi mal durch´s Wohnzimmer rennt? Ich jedenfalls nicht, bis ich im September dieses Plakat entdeckt habe:Bowser (die brodelnde Metropole mit ganzen 131 Einwohnern) ging heute in die olympische Geschichte ein. Die olympische Fackel machte Halt in diesem ansonsten eher verschlafenen Nest. Mal gut, dass man hier Familie hat und somit dem Spektakel beiwohnen kann. Alle 131 Einwohner und ca. 500 Zugereiste waren morgens um 7 (!) voller Vorfreude und säumten den Straßenrand, um die Streckenläufer zu bejubeln. Als Rahmenprogramm gab es neben kleinen give aways auch Kaffee und weiße Tauben. Ausgerüstet mit Fähnchen stand die Menge aufgeregt an der Strecke. ...und nach einem kleinen Konvoi von Coca-Cola Trucks kam dann auch das Filmteam. Die Fackel konnte also nicht weit weg sein.
Tatatataaaaaaaaaaaaaa.... und hier ist sie!Jeder Streckenläufer darf die Fackel ungefähr 300 Meter weit tragen und sich bejubeln lassen. Am Ende jedes Laufs wird das Feuer der Fackel in eine kleine Laterne befördert und die Fackel wird vorübergehend gelöscht. Die Laterne wird dann per Fahrzeug zum nächsten Streckenpunkt gebracht, dort wird mit dem Feuer der Laterne die Fackel wieder entfacht und der nächste Läufer startet seine 300 Meter. Die zweite Läuferin des Streckenabschnitts hatte sogar ein wenig Zeit, um mit den knallharten Schaulustigen für ein Foto zu posieren. Das haben wir natürlich genutzt und so bekam jeder seinen Schnappschuss mit der Fackel.
Auch wenn sich die Geister über Olympia in Vancouver streiten muss ich doch gestehen, dass ich das heutige Erlebnis ziemlich gut fand. Wann kommt man dem olympischen Feuer schon mal so nah??? In diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr...