Samstag, 31. Oktober 2009
Ein Tag am Meer
Blauer Himmel, Sonnenschein, 12 Grad. Wunderschönes Herbstwetter trieb uns (und tausende andere) heute wieder an die frische Luft. Um den ganzen mehr oder weniger gruselig verkleideten Halloween-Süchtigen in der Stadt zu entfliehen haben wir Steveston als Ausflugsziel festgelegt. Wir waren lange nicht mehr dort, haben aber scheinbar auch nicht viel verpasst. Es war alles wie immer.
Die Shrimps werden immer noch vom Kutter runter verkauft...
...und die Robben plantschen im Hafenbecken... und hoffen wahrscheinlich, dass das ein oder andere Stück Fisch vom Kutter ins Wasser fällt.
Und wir? Wir hatten mit diesem sehr entspannten Tag einen absolut gelungenen Start ins Wochenende.
Freitag, 30. Oktober 2009
Nachtrag zu U2
Na gut, na gut.
Auf vielfachen Wunsch hin möchte ich euch wenigstens einen Teil des beim Konzert entstandenen Videomaterials nicht länger vorenthalten. Hier also die Klassiker, viel Spaß!
"Sunday Bloody Sunday"
Auf vielfachen Wunsch hin möchte ich euch wenigstens einen Teil des beim Konzert entstandenen Videomaterials nicht länger vorenthalten. Hier also die Klassiker, viel Spaß!
"Sunday Bloody Sunday"
"Where The Streets Have No Name"
"With or Without You" - incl. der peinlichen Sangeskünste einer Unbekannten ;-)
Donnerstag, 29. Oktober 2009
U2 was in the house!!!
Monatelange Vorfreude, ein Lichtblick im meist so trüben Herbst. U2 beendeten ihre 360° Tour am Mittwochabend hier in Vancouver. BC Place wurde mal wieder zur Konzerthalle umfunktioniert. Eine Riesenbühne, knapp 60.000 gut gelaunte Menschen, jede Menge Rauch und Lichter - der Abend versprach super zu werden. 
Vorband? Die Black Eyed Peas! Und die wussten genau, wie sie die Massen zum Brodeln bringen. Mit "Let´s get it started" wurde die Party eröffnet. Fergie gab alles und hat einmal mehr bewiesen, dass sie eine wirklich starke und sensationelle Stimme hat. "Pump it", "Where is the love", "Big girls don´t cry", "I´ve got a feelin´" - es war alles dabei. Die Massen waren begeistert! Ich auch!
Unumstrittenes highlight des Abends war aber dennoch U2. Bono, the Edge, Larry Mullen Jr. und Adam Clayton haben die Hütte gehörig gerockt! Ich habe lieber gefeiert als Fotos zu machen, daher gibt es kaum Bildmaterial vom Abend. Ich bitte um Nachsicht.

Unumstrittenes highlight des Abends war aber dennoch U2. Bono, the Edge, Larry Mullen Jr. und Adam Clayton haben die Hütte gehörig gerockt! Ich habe lieber gefeiert als Fotos zu machen, daher gibt es kaum Bildmaterial vom Abend. Ich bitte um Nachsicht.

Montag, 26. Oktober 2009
Sonne!
Mit 12 Grad und blauem Himmel zeigte sich der Herbst heute von seiner besten Seite und der Tag war eine willkommene Abwechslung zu den ansonsten ziemlich trüben und verregneten Herbsttagen. Grund genug, sich mal nicht sofort auf der Couch zu verkriechen sondern noch vor Einbruch der Dunkelheit einen ausgedehnten Spaziergang zu machen und die Sonne zu genießen. Vancouver ist bei Sonnenschein wirklich traumhaft, vor allem im Herbst, wenn sich das Laub färbt und sich jeder doppelt über ein paar Sonnenstrahlen freut. Auf den obersten Berggipfeln liegt allerdings schon wieder Schnee. Ein sicherer Hinweis darauf, dass der Winter nicht mehr weit ist. Normalerweise würde mein Snowboarderherz im Moment der ersten Schneesichtung einen kleinen Freudensprung machen, aber die Vorfreude auf die Skisaison wird durch die Aussicht auf stark eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten der Pisten getrübt. Alles wegen Olympia. Aber die Profis sollen im Februar mal ruhig den Vortritt bekommen. Ich genieße jetzt erstmal den Herbst...ist ja schließlich auch schön.
Hafenidylle in der Westin Bayshore Marina in Coal Harbor.
Das Gebäude des Vancouver Ruder-Clubs ist wunderschön gelegen am Rande des derzeit bunt gefärbten Stanley Parks. Der Club wurde bereits 1886 gegründet und ist damit der älteste athletische Verein in Vancouver.
Leider sagt der Wetterbericht für den Rest der Woche (wieder einmal) nichts als Regen voraus. Gott sei Dank hat der ja aber noch nie 100%ig gestimmt. Die Hoffnung stirbt also zuletzt!
Leider sagt der Wetterbericht für den Rest der Woche (wieder einmal) nichts als Regen voraus. Gott sei Dank hat der ja aber noch nie 100%ig gestimmt. Die Hoffnung stirbt also zuletzt!
Freitag, 23. Oktober 2009
Aufreger des Tages
Mobilfunkanbieter und ihre Callcenter.
Alles geht damit los, dass man beim Abschluss eines Handyvertrags hier höllisch aufpassen muss. Hier zahlt man nämlich extra- und zwar für alles, was eigentlich im Basispaket dabei sein sollte.
Wer zum Beispiel möchte, dass die Notrufnummer (das Equivalent zur 110) verfügbar ist, der zahle bitte einen monatlichen Beitrag. Wer den Beitrag nicht begleicht, kann im Ernstfall weder Polizei noch Feuerwehr oder Krankenwagen rufen. Also entscheidet man sich für´s Bezahlen. Wer will sich schon in einer Notsituation Vorwürfe machen müssen, zu sparsam gewesen zu sein?!
Auch gern genommen: die Rufnummer-Erkennung. Wer beim Blick auf den klingelnden Sprechapparat wissen möchte, wer stört, der darf ebenfalls tief in die Tasche greifen.
Der Höhepunkt ist aber, dass eingehende (!) Anrufe hier generell auch bezahlt werden müssen, sofern man bei Vertragsabschluss nicht aufpasst. Das heißt, wenn du mich anrufst, zahle ich für den Anruf genau so wie du auch. Doppelte Abzocke. Die wenigen Freiminuten, die man mit dem günstigsten Tarif bekommt, sind schnell abtelefoniert, und so läuft man immer Gefahr, die Rechnung endlos in die Höhe zu treiben. Aber keine Sorge, ich hab bei Vertragsabschluss aufgepasst und mich nicht über´s Ohr hauen lassen.
Heute haben "sie“ es dann wieder versucht. Da ist man nun seit 2 ½ Jahren loyaler Kunde des Mobilfunkunternehmens… und alle Jahre wieder bekommt man dann einen Anruf von einem netten Callcenter- Agenten, der einem Honig ums Maul schmiert, was für ein toller und zuverlässiger Kunde man doch ist und gefühlte 100 Fragen zur Kundenzufriedenheit stellt. Weil man ja nett ist und der junge Mann am Telefon auch nur seinen Job macht, beantwortet man geduldig alle Fragen. Danach werden einem allerlei tolle Upgrades für den bestehenden Vertrag angeboten. Und nur wer ganz genau hinhört merkt, dass diese tollen Upgrades nur gelten, wenn man sich für 2 weitere Jahre (!) an den Anbieter bindet. Vorzeitige Vertragsbeendigung wird mit mehreren Hundert Dollar "bestraft". Das wird natürlich auch nur nebenbei ins Telefon genuschelt. Erneutes Nuscheln auf meine Nachfrage hin und ausweichendes Gelaber. Jedes Jahr die gleiche Nummer.
NEIN DANKE!
Wer an dieser Stelle aber dankend ablehnt bekommt die Frustration zu spüren, die der Callcenter-Agent über den Tag bereits angestaut hat und nun mit einem Mal heraus lässt. Als mir dann mit einem Mal ein sehr unfreundlicher, lauter und energischer Ton vom anderen Ende der Leitung entgegen schlug war das Gespräch für mich beendet. Geht gar nicht.
Ich überlege gerade, ob ich den Anbieter wechseln sollte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Methoden beim nächsten nicht ähnlich nervig sind…
Alles geht damit los, dass man beim Abschluss eines Handyvertrags hier höllisch aufpassen muss. Hier zahlt man nämlich extra- und zwar für alles, was eigentlich im Basispaket dabei sein sollte.
Wer zum Beispiel möchte, dass die Notrufnummer (das Equivalent zur 110) verfügbar ist, der zahle bitte einen monatlichen Beitrag. Wer den Beitrag nicht begleicht, kann im Ernstfall weder Polizei noch Feuerwehr oder Krankenwagen rufen. Also entscheidet man sich für´s Bezahlen. Wer will sich schon in einer Notsituation Vorwürfe machen müssen, zu sparsam gewesen zu sein?!
Auch gern genommen: die Rufnummer-Erkennung. Wer beim Blick auf den klingelnden Sprechapparat wissen möchte, wer stört, der darf ebenfalls tief in die Tasche greifen.
Der Höhepunkt ist aber, dass eingehende (!) Anrufe hier generell auch bezahlt werden müssen, sofern man bei Vertragsabschluss nicht aufpasst. Das heißt, wenn du mich anrufst, zahle ich für den Anruf genau so wie du auch. Doppelte Abzocke. Die wenigen Freiminuten, die man mit dem günstigsten Tarif bekommt, sind schnell abtelefoniert, und so läuft man immer Gefahr, die Rechnung endlos in die Höhe zu treiben. Aber keine Sorge, ich hab bei Vertragsabschluss aufgepasst und mich nicht über´s Ohr hauen lassen.
Heute haben "sie“ es dann wieder versucht. Da ist man nun seit 2 ½ Jahren loyaler Kunde des Mobilfunkunternehmens… und alle Jahre wieder bekommt man dann einen Anruf von einem netten Callcenter- Agenten, der einem Honig ums Maul schmiert, was für ein toller und zuverlässiger Kunde man doch ist und gefühlte 100 Fragen zur Kundenzufriedenheit stellt. Weil man ja nett ist und der junge Mann am Telefon auch nur seinen Job macht, beantwortet man geduldig alle Fragen. Danach werden einem allerlei tolle Upgrades für den bestehenden Vertrag angeboten. Und nur wer ganz genau hinhört merkt, dass diese tollen Upgrades nur gelten, wenn man sich für 2 weitere Jahre (!) an den Anbieter bindet. Vorzeitige Vertragsbeendigung wird mit mehreren Hundert Dollar "bestraft". Das wird natürlich auch nur nebenbei ins Telefon genuschelt. Erneutes Nuscheln auf meine Nachfrage hin und ausweichendes Gelaber. Jedes Jahr die gleiche Nummer.
NEIN DANKE!
Wer an dieser Stelle aber dankend ablehnt bekommt die Frustration zu spüren, die der Callcenter-Agent über den Tag bereits angestaut hat und nun mit einem Mal heraus lässt. Als mir dann mit einem Mal ein sehr unfreundlicher, lauter und energischer Ton vom anderen Ende der Leitung entgegen schlug war das Gespräch für mich beendet. Geht gar nicht.
Ich überlege gerade, ob ich den Anbieter wechseln sollte. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob die Methoden beim nächsten nicht ähnlich nervig sind…
Sonntag, 18. Oktober 2009
Herbst 2009
Wer hat eigentlich gesagt, dass der Herbst eine unbeliebte Jahreszeit ist? Okay, okay, ich geb´s ja zu, ich hab auch lange Jahre dazu gehört. Allerdings hat sich meine Einstellung mit dem Erwachsenwerden (jawohl!!!) geändert und ich mag den Herbst. Nach zwei langen Regentagen war es heute (zumindest von oben) trocken und man konnte sich mal wieder ohne Gummistiefel, Regenjacke und/oder Schirm vor die Tür wagen. Der Herbst steht in voller Blüte - äh Farbe. Toll!


Eine toller Spaß sind die lustigen Skulpturen, die im Rahmen der Vancouver Biennale bis 2011 an der English Bay stehen werden. Meister des Werks ist Yue Minjun aus Peking.
(Yue Minjun uses his own iconic face in a state of hysterical laughter as a signature trademark. Recognized universally as a sign of happiness, the smile raises questions of intent and interpretation. One of the most influential contemporary artists in China, Yue Minjun represents the new wave of Chinese artistic freedom. A-Mazing Laughter marks Yue Minjun’s Canadian debut.)
Diese lustigen Zeitgenossen laden den ansonsten unauffälligen Bürger natürlich zu allerlei Blödsinn ein. ;-)
Sonntag, 11. Oktober 2009
Schon wieder einer...
...und zwar ein neuer Erdenbürger. Der kleine Liam Matthew ist mittlerweile knapp 3 Wochen alt und gehört zur Familie. Süß ist er, vor allem wenn er im Schlaf lacht und erzählt. Besonders putzig ist, dass er jetzt schon schnarcht -das kann im höheren Alter ja heiter werden mit ihm. :-)
Samstag, 10. Oktober 2009
Corey Rock
T-Shirt Wetter, Sonnenschein. Auch das Herbstwetter zeigt sich bisher von seiner besten Seite. Grund genug für einen weiteren Hike durch die Umgebung der Stadt. In Deep Cove (Nordvancouver) gibt es einen sehr schönen Pfad zum Corey Rock.
Nach knapp einer Stunde hiken über Stock und Stein war das Ziel erreicht. Die Belohnung: Sonne satt und eine wunderschöne Aussicht über den Indian Arm und das Burrard Inlet.
Und hier bekommt ihr noch einen Blick auf Deep Cove von unten. Sehr idyllisch wie ich finde.
Nach diesem kleinen Ausflug ging es zu Familie N. nach Hause. Belohnung Teil 2: hausgemachte Pizza und Spielen mit Micah. Der kleine Racker kann seit ein paar Tagen nicht nur krabbeln sondern auch ein paar Schritte ohne fremde Hilfe machen. Alles noch verbesserungswürdig, aber die Tage des Stillsitzens sind eindeutig gezählt. So viel Bewegung macht aber auch ganz doll müde und so verabschiedete sich der kleine Mann pünktlich um 8 ins Bett.
Auch wenn der heutige Tag wettertechnisch für Oktober kaum zu übertreffen war, so kehrt doch merklich der Herbst ein. Nachts sinken die Temperaturen auf nur 1 Grad und langsam wird es Zeit für die dicken Socken und die dicken Pullover. Schade eigentlich. Naja, der nächste Sommer kommt bestimmt. Und die nächsten Hikes damit auch. ;-)
Abonnieren
Posts (Atom)