Samstag, 24. Mai 2008

REM Konzert und Schlangengefahr

Freitag Abend, die anstrengende und lange Arbeitswoche geht zu Ende...höchste Zeit, das Wochenende gebührend einzuläuten.

Da kam uns das REM Konzert gerade recht. ;-) Zum Start ihrer aktuellen Tour waren die nämlich in Vancouver und wir in der 20. Reihe. Eine schöne Location (Deer Lake Park) und endlich mal wieder ein open air Konzert. Ich war echt beeindruckt- die klingen live genauso wie auf CD.

Einziger Wermutstropfen war der zu bewältigende Hindernisparcour für den käuflichen Erwerb eines alkoholischen Getränks. Überall Schlangen! Schlange Nummer 1: man muss seinen Ausweis zeigen um zu beweisen, dass alt genug für ein Bier ist. Bei bestandenem Alterstest bekommt man dann ein schickes Armbändchen, welches für Schlange 2 berechtigt: hier darf man Getränkecoupons kaufen, die man nach Anstehen in Schlange 3 dann endlich gegen ein Bier tauschen durfte. Für den Tresenkampf-erprobten Mitteleuropäer ein eher umständliches System, aber der gemeine Kanadier scheint sowas gewohnt zu sein. Wider Erwarten bewegten sich die Schlagen doch recht schnell vorwärts und so hatten wir nach ca. 30 Minuten den gut gekühlten Gerstensaft in der Hand. Ein open air Konzert ist wohl hier in BC die einzige Möglichkeit, im Freien ungestraft Alkohol zu konsumieren... Aber mal zurück zum Wesentlichen. Anwesende Biertrinker: Shawn, Katja, Uta, René (v.l.n.r.). Zu unseren großen Freude haben Michael Stipes (oder auch liebevoll "uns Michi" genannt) und die anderen Bandmitglieder dann gute eineinhalb Stunden ordentlich gerockt und uns hat es richtig gut gefallen.Und so war´s live:




Montag, 19. Mai 2008

Subotnik und Arbeitslager am langen Wochenende

Während die meisten anderen über´s Wochenende zum Zelten in die Umgebung gefahren sind, habe ich ein ziemlich arbeitsreiches Wochenende hinter mich gebracht.

Am vergangenen Freitag hatte ich meinen ersten Flex-Tag und damit frei. :-)
Das geht so: man arbeitet jeden Tag ca. 30 Minuten länger und bekommt dafür jeden 2. Freitag frei. Herrlich. Meinen ersten Flex Day hab ich gleich mal zum Haushaltstag gemacht und jetzt blitzt und blinkt meine Wohnung...

Damit aber nicht genug. Den Rest des langen Wochenendes (der heutige Montag war hier Feiertag -Victoria Day) habe ich in einer Art freiwilligem Arbeitslager verbracht. Es galt, die Werkstatt von Shawn leer zu bekommen und alles so gut es ging für die Nachmieter herzurichten. Das Ganze sah dann folgendermaßen aus: Morgens um 9 ging es los: es wurden Dinge sortiert, in Kisten verstaut, die Kisten dann auf Paletten gestapelt und das alles wurde dann in den LKW verfrachtet. So ein Wohnungsumzug ist ein Klacks dagegen, das kann ich euch sagen!
Tja, und weil mein Talent für´s Malern über die Landesgrenzen hinweg bekannt ist, bekam ich etwas Farbe und eine Malerrolle in die Hand gedrückt und hab am Wochenende die komplette Halle (!!!) gemalert. Hier der Beweis - ich hab´s wirklich getan! Mir tut alles weh, aber ich bin stolz auf mein Werk.
Nach vollen 3 Tagen Schinderei sitze ich nun wieder auf meiner Couch und freue mich nach diesem Wochenende auf den wohlverdienten Büroschlaf. ;-)

Randnotiz: Am heutigen 19. Mai feiere ich mein einjähriges Jubiläum in Vancouver, denn genau heute vor einem Jahr bin ich hier gelandet.


Sonntag, 11. Mai 2008

Wenn ich den See seh brauch ich kein Meer mehr

Nachdem der gestrige Tag ganz der Couch und Skype verschrieben war, ging es heute raus an die (für Mitte Mai noch ziemlich) frische Luft. Am Buntzen Lake haben wir mit Uta, René und Kaffee erfolgreich die Wochenendlethargie bekämpft.

Samstag, 10. Mai 2008

Neuer Rekord!!!!

Nach 7 Stunden und 33 Minuten (!!!) hatten wir FAST alles gesagt, was wir wissen. Das war das längste Skype Date das ich je hatte. Herrlich! ...ca. 3 Liter Radler (Doreen) und ´ne halbe Flasche Rotwein (Katja) geleert, viel gelacht, Klatsch und Tratsch ausgetauscht und uns gegenseitig auf den aktuellen Stand der Dinge gebracht... Ich sage DANKE für eine tolle Samstagsbeschäftigung, viel Informationsaustausch und Bauchmuskelkater vom Lachen.
Hoffentlich bald wieder! Hab dich lieb. Drücker und Knutsch!

Montag, 5. Mai 2008

Nachtrag für André

André, der hier ist für dich!!!
Das war (ungewollt) unser Mietwagen in Maui. Hat uns gleich an dich erinnert. ;-)


Erinnerungen an Maui

Mittwoch, 30. April. Ausflug nach Lahaina. Wunderschön, sag ich euch. Ich hab mich total verliebt. Viele hübsche Gebäude im Kolonialstil. Hunderte kleine Shops bieten allerlei Möglichkeiten, Geld auszugeben.
Die Atmospäre - Wetter, Flora und Fauna, Flair - war sehr karibisch, aber die Fast-Food Ketten haben doch wieder bewiesen, wie amerikanisch Maui doch ist.
Ein Stück weiter die Strandpromenade entlang gab es dann ein echtes Highlight. Zumindest für alle die, die "Forrest Gump" gesehen haben. Herrlich, wie im Film.Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob dieser Kutter hier der Shrimps-Kutter von olle Forrest ist... ;-)Weiteres Highlight in Lahaina: der berühmte Banyan Baum. Als der Baum gerade mal gut 2 Meter hoch war, wurde er aus Indien nach Maui gebracht und hier gepflanzt. Mittlerweise ist er knapp 16 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 61 Metern. Die Äste des Baums haben über die Jahre den Boden erreicht und dort neue Wurzeln geschlagen. Irre.
Wieder in Richtung Wasser gelaufen und schon gab es das nächste zu bestaunen. Die Surfer gehören in Lahaina zum Stadtbild. Wir haben eine ganze Weile fasziniert zugeschaut und versucht, uns den ein oder anderen Trick abzuschauen...Und so sieht das Ganze dann aus (wenn man´s kann):
In Lahaina haben wir dann auch endlich den (von mir) langersehnten Hula-Tanz live gesehen. Selbst die Allerkleinsten haben den Hula schon fast perfekt drauf. ;-)
Szenenwechsel. Freitag, 2. Mai, 5:49 Uhr morgens. Die Sonne geht auf über den Wolken von Maui. Wir befinden uns auf dem gut 3.000 Meter hohen Vulkan Haleakala und erleben dieses Schauspiel live mit. Gänsehaut-Feeling. Leider nur teilweise wegen dem schönen Sonnenaufgang. Dort oben waren fast Minusgrade und der kalte Wind hat dafür gesorgt, dass uns die Schnatterpelle ziemlich lange erhalten blieb. Aber sowohl das zeitige Aufstehen (halb 3 Uhr morgens) sowie die Frostbeulen haben sich gelohnt. Seht selbst:




So, und hier ist nochmal eine kleine Zusammenfassung meiner Eindrücke der letzten Woche:Sonnenuntergang - diesmal beobachtet von der Terasse - auch wunderschön zum Träumen.

Und das hier, das sind die Maui-Urlauber: v.r.n.l.: Jim, Diana, Shawn und Katja.
Ein herzliches "MAHALO" an Maui und alle Mit-Urlauber für einen wunderschönen Urlaub.