Samstag, 12. März 2011

Eiszeit in Calgary

Am Donnerstag ging es mit dem Flieger ziemlich holprig und damit magenunfreundlich von Vancouver nach „Cowtown“, wo uns ein eisiger Wind und gefühlte -20 Grad erwarteten. Nach dem Abendessen wollten wir eigentlich die Stadt ein wenig erkunden, sind aber mangels Thermounterwäsche halb erfroren nur eine Runde um den Block gelaufen und haben dann wieder Zuflucht im Hotel gesucht.

Wer jetzt denkt ich war mit einer Freundin auf Wochenendausflug, der irrt.
Suzanne und ich waren auf ein Businesstrip (und somit eine willkommene Abwechslung vom tristen Büroalltag), um der NACADA-Konferenz beizuwohnen. Das ist die jährliche Zusammenkunft der armen Seelen, die - wie Suzanne und ich - im Student Advising Bereich tätig sind (kurz: eine Ansammlung vor allem weiblicher Studienberater von Unis und Colleges in der westlichen Region der USA und Canada´s). Die Konferenz fand im schicken Hyatt Hotel Calgary statt und war – wider Erwarten – super interessant. Es hat sich also gelohnt.

Bei der Abendprogrammgestaltung waren wir so kreativ wie möglich: wir haben den Calgary Tower erklommen, danach einen Bummel durch die Stadt gemacht und uns dann beim Dinner wieder aufgewärmt.
Calgary Tower.
Blick nach unten.Calgary Skyline.Stevens Avenue.Olympic Plaza.Seitwärts-Ampeln.Leider musste ich feststellen dass Calgary meinen Vorstellungen von einer Traumstadt nicht entspricht und so habe ich dieses Reiseziel von meiner Liste gestrichen.

Dennoch war es ein gelungener Trip, Suzanne hat sich als großartige Reisebegleitung herausgestellt und ich würde es wieder tun, auch wenn es mit Arbeit verbunden ist.

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