Samstag, 20. März 2010

LaConner, Washington (USA)

Samstag, 20. März 2010.

Eigentlich hatten wir für diesen sonnigen Tag nur einen schnellen Shopping-Trip in die USA geplant. Unser Kühlschrank war leer und die Supermärkte auf der anderen Seite der Grenze lockten mit zahlreichen Angeboten. Aus diesem geplanten Lebensmittel-Einkauf wurde ganz spontan ein wunderschöner Tagesausflug. Wir hatten uns nämlich kurzerhand entschlossen, nach LaConner zu fahren.

LaConner ist berühmt für das Tulpenfestival welches Anfang April eines jeden Jahres viele Besucher anlockt. Bis dahin waren es ja noch zwei Wochen, aber auch Mitte März hat die hübsche Kleinstadt Sehenswertes zu bieten.Idyllisch am Swinomish Kanal gelegen hat LaConner einen leicht romantischen Touch. Viele vergleichen das hiesige Flair mit dem von Steveston oder auch Chemainus auf Vancouver Island.Viele kleine Läden locken hier zum Geldausgeben. Es war warm, das Eis war kostengünstig und wurde somit einstimmig genehmigt. Man gönnt sich ja sonst nichts. ;-)LaConner hat viele Antikläden mit allerlei lustigen Sachen:Shawn ist fündig geworden und hat nach langer Suche endlich die Ausgabe des Life-Magazins vom 20. Juli 1969 gefunden, dem Tag, an dem der erste Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt hat. Rein zufällig ist das sein Geburtstag - und das Fundstück ist damit sein Geld wert.Das eigentliche Highlight in LaConner war aber das Narzissen-Fest. Felderweise Osterglocken. Wunderschööööööön! Uns hat es gefallen und wir haben uns ganz fest vorgenommen, zum Tulpenfest wieder nach LaConner zu kommen. Tulpen sind ja schließlich auch schön! Schade nur, dass wir keine Blumen mit über die Grenze nehmen dürfen.

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