Montag, 2. November 2009
Olympia hautnah
Wer hätte gedacht, dass das olympische Feuer einem quasi mal durch´s Wohnzimmer rennt? Ich jedenfalls nicht, bis ich im September dieses Plakat entdeckt habe:
Bowser (die brodelnde Metropole mit ganzen 131 Einwohnern) ging heute in die olympische Geschichte ein. 
Die olympische Fackel machte Halt in diesem ansonsten eher verschlafenen Nest. Mal gut, dass man hier Familie hat und somit dem Spektakel beiwohnen kann. Alle 131 Einwohner und ca. 500 Zugereiste waren morgens um 7 (!) voller Vorfreude und säumten den Straßenrand, um die Streckenläufer zu bejubeln. Als Rahmenprogramm gab es neben kleinen give aways auch Kaffee und weiße Tauben. 
Ausgerüstet mit Fähnchen stand die Menge aufgeregt an der Strecke.
...und nach einem kleinen Konvoi von Coca-Cola Trucks kam dann auch das Filmteam. Die Fackel konnte also nicht weit weg sein.
Tatatataaaaaaaaaaaaaa.... und hier ist sie!
Jeder Streckenläufer darf die Fackel ungefähr 300 Meter weit tragen und sich bejubeln lassen. Am Ende jedes Laufs wird das Feuer der Fackel in eine kleine Laterne befördert und die Fackel wird vorübergehend gelöscht. Die Laterne wird dann per Fahrzeug zum nächsten Streckenpunkt gebracht, dort wird mit dem Feuer der Laterne die Fackel wieder entfacht und der nächste Läufer startet seine 300 Meter. Die zweite Läuferin des Streckenabschnitts hatte sogar ein wenig Zeit, um mit den knallharten Schaulustigen für ein Foto zu posieren. Das haben wir natürlich genutzt und so bekam jeder seinen Schnappschuss mit der Fackel. 

Auch wenn sich die Geister über Olympia in Vancouver streiten muss ich doch gestehen, dass ich das heutige Erlebnis ziemlich gut fand. Wann kommt man dem olympischen Feuer schon mal so nah??? In diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr...
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