...aber auch ein Ende kann man ja schön gestalten...
Ich habe mich daher noch mal von meiner besten Seite gezeigt, meine Reiseführerqualitäten ausgepackt und mich zusammen mit den Jungs zum Sonntag Morgen um 6 Uhr aus den Federn gequält. Reiseziel: die Insel. Wir hatten viel vor und mussten daher mächtig Gas geben.

Die Fährfahrt von Tsawwassen nach Victoria war schön. Meine Stoßgebete für schönes Wetter wurden erhört und so ließ sich der Tag gut an.



Es war allerdings eine echte Herausforderung, die Jungs ohne Kamera vor dem Gesicht im Bild festzuhalten. ;-) Echte Touris halt! Es sei ihnen verziehen.

Schließlich sind sie ja auch für den ein oder anderen Schnappschuss verantwortlich.

Und zur allgemeinen Unterhaltung wurden wir auch noch Zeuge einer "Mann über Bord"-Notfallübung. Sehr interessant und im Ernstfall hoffentlich lebensrettend.

Das musst ich natürlich auch fotografisch festhalten. (Ganz tief im Inneren bin ich ja auch noch ein Touri.)

Erster Stopp auf der Insel war Victoria, die Hauptstadt der Provinz British Columbia. Der ein oder andere von uns konnte allerdings auch schon zur frühen Stunde die ersten Müdigkeitsanzeichen nicht mehr verbergen.

Die Jungs haben nach langem Suchen dann doch noch einen echten kanadischen Bären zu Gesicht bekommen, das ermuntert zum Durchhalten.

Victoria war damit abgehakt und es ging es gleich weiter zum nächsten Etappenziel. Auf dem Trans-Canada Highway (Highway #1) sind wir von Victoria in Richtung Norden aufgebrochen. Wie es sich für echte Urlauber gehört, wurde natürlich am Aussichtspunkt angehalten. Der Blick war traumhaft - wie sich das für einen gelungen Ausflug gehört .



Nächster Halt: Chemainus.
Ein kleines verschlafenes Städtchen, berühmt für seine zahlreichen Wandmalereien (in der Landessprache "Murals" genannt).

Leider war das Nest noch im Winterschlafmodus, viele Geschäfte waren geschlossen und so waren wir die meiste Zeit "mutterseelen zu viert" auf der Straße. Nicht viel los hier, daher haben wir uns nicht allzu lange aufgehalten.
Von Chemainus aus ging es nach Nanaimo- natürlich auch hier nicht ohne die obligatorischen Fotos.

Trotz extremer Müdigkeit und Erschöpfung von der ganzen Woche haben wir uns im Pub mit Aussicht gegen Kaffee und für Cider entschieden, bevor wir in Duke Point wieder die Fähre gen Vancouver bestiegen haben.

Eine schöne und für die beiden tapferen Touristen erlebnisreiche Woche ging mit diesem Ausflug zu Ende. Aber mir wurde schon angedroht, dass man wieder kommt. Hatte ich schon erwähnt, dass ich leere Versprechungen doof finde???
1 Kommentar:
Versprochen ist versprochen. Wir kommen wieder und dann mit noch mehr Zeit und Geld im Gepäck. Und wo ist eigentlich der Bär von dem Du schreibst,ich dachte das sind wir Drei!!!
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